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„Raus aus der Enge, rein in das Leben“

Eine Kurzzeit-Therapie mit anerkannten Methoden eignet sich zur

 

Wie verläuft eine psychotherapeutische Behandlung?

In einem Erstgespräch klären wir Ihre Fragen und ich erhebe diagnostisch relevante Informationen, bspw. Ihre aktuellen Symptome, den Verlauf Ihrer Beschwerden und biografische Daten. Im Anschluss erläutere ich Ihnen die möglichen Behandlungsschritte und wir vereinbaren Folgetermine, wenn die Chemie für eine Zusammenarbeit stimmt und Sie sich wohlfühlen. Eine Kurzzeit-Therapie dauert je nach Schweregrad Ihrer Symptomatik 4 bis 10 Sitzungen, beginnend mit kurzen Abständen zwischen den Sitzungen, die im Verlauf unserer Zusammenarbeit auf zweiwöchentliche oder monatliche Abstände ausgeweitet werden. Ich arbeite bei der Behandlung von Ängsten und Traumata mit anerkannten, effektiven Methoden wie Klopftechniken und bilateraler Stimulation, die schon nach wenigen Anwendungen eine Besserung herbeiführen können.

 

Stress

Das Wort „Stress“ stammt ursprünglich aus dem Englischen und bedeutet „Anspannung, Druck, Belastung oder Beanspruchung“.  Wenn wir in unserer Gesellschaft von „Stress“ sprechen, meinen wir im Allgemeinen Konflikte oder Ärgernisse, die uns im Alltag – privat wie beruflich – in unterschiedlicher Intensität belasten und beschäftigen. Das kann eine Meinungsverschiedenheit mit dem Vorgesetzten sein, ein Streit mit der Partnerin, Zeitdruck, ein nahender unangenehmer Termin oder auch Unentschlossenheit. Der Konflikt macht Stress. Demnach sind  Konflikte ein Auslöser (oder eher: die Ursache) für Stress, der wiederum als Sammelbegriff für eine Vielzahl von Gefühlen steht, die der Konflikt in uns aufrührt. Stress ist demnach „nur“ die Wirkung auf den Auslöser Konflikt.

Stress findet zuerst im Kopf statt: Unser Stresslevel, bzw. die Intensität unserer „Stress-Gefühle“, hängt dabei ganz allein von unserer subjektiven Bewertung der Konflikte ab. Wie wir etwas erleben und wie wir darauf reagieren, beruht auf unserer individuellen Wahrnehmung und Beurteilung, die wir aufgrund unserer Lebenserfahrung, unseres sozialen Umfeldes und unserer genetischen Veranlagung ausgebildet haben. Der Maßstab für die Intensität einer Belastung und der daraus resultierenden Reaktionen ist also einzig und allein das Empfinden und die Bewertung des/der Betroffenen.

Stress (bzw. Stress-Gefühle) kann durch ein einschneidendes Erlebnis oder durch Dauerbelastung ausgelöst werden, wobei sich Letztere durch Überforderung, aber auch durch Unterforderung, entwickeln kann. Stressreaktionen sind gesund, der/die Betroffene nimmt die Belastung wahr und versucht in der Regel mit angemessenen Bewältigungsstrategien dagegen anzusteuern. Fehlen Bewältigungsstrategien, kann es Stress zu Lasten der Gesundheit gehen.

 

Angst und Angststörungen

Der Begriff der Angst entwickelte sich ursprünglich aus dem indogermanischen und lateinischen Begriff für „eng“ bzw. „Enge“. Wer kennt das beklemmende, einengende Gefühl der Angst nicht, wenn er/sie sich bedroht fühlt? Angst ist ein Grundgefühl und dient unserem Schutz, in bedrohlichen Situationen angemessen reagieren zu können (entweder mit Flucht oder Angriff). Ist sie krankhaft übersteigert oder rational nicht begründbar – das heißt, es fehlt eine wirkliche äußere Bedrohung – redet man von einer Angststörung. Diese können sich in vielfältiger Weise unspezifisch wie objektgebunden zeigen, bspw. durch einfache Unsicherheiten, Zwänge, Furcht, Phobien oder Panik. Angststörungen bestimmen den Alltag und schränken ein – es kommt zum Leidendruck.

 

Trauma 

Der Begriff „Trauma“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Wunde“. In der Psychologie spricht man von einer seelischen Verletzung oder einer starken psychischen Erschütterung, die durch extrem belastende Ereignisse hervorgerufen wird. Das kann ein einmaliges Erlebnis sein wie bspw. ein schwerer Unfall, ein Kriegserlebnis, eine Vergewaltigung, ein gewalttätiger Angriff auf die eigene Person oder auch die Beobachtung eines gewaltsamen Übergriffes. Hier spricht man von einer Posttraumatischen Belastungsstörung („PTBS“), die sich unter anderem in

äußern kann.

Es muss nicht immer nur ein außergewöhnlich belastendes Ereignis sein: Auch belastende Erlebnisse, mit denen man im Alltag wiederholt konfrontiert wird, können traumatisieren und gleiche Gefühle und ebenso weitreichende Konsequenzen wie „große“ Traumata erzeugen.