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„Therapie individuell auf ihr Thema abgestimmt“

In der Psychotherapie arbeite ich vorrangig mit verhaltenstherapeutischen Methoden, der klientenzentrierten Gesprächsführung nach Rogers, systemischen Ansätzen und verschiedenen Entspannungsverfahren – je nach Thema und Schweregrad und vor allem individuell auf ihre Situation angepasst. Die Wirksamkeit auf das psychische Wohlbefinden dieser Methoden ist wissenschaftlich anerkannt.

 

Therapiebeginn und -ablauf bei einer Psychotherapie

Zu Beginn vereinbaren wir einen Termin zu einem einstündigen Erstgespräch, in dem Sie mir ihr Anliegen und erste Informationen zu ihrem Thema/ihrer Symptomatik schildern. Darauf aufbauend kann ich Ihnen erste Möglichkeiten einer Behandlung aufzeigen und ein individuelles Behandlungskonzept erstellen. Das Behandlungskonzept beinhaltet Informationen zur angedachten Methodenwahl, den Inhalten der Sitzungen und die geschätzte Anzahl an Sitzungen. Sie können nach dem Erstgespräch und mit dem vorliegenden Behandlungskonzept in Ruhe eine Entscheidung über eine Zusammenarbeit treffen. Erst wenn sie sich für eine Zusammenarbeit entscheiden, kommt es auf Grundlage des Behandlungskonzeptes zu einem Behandlungsvertrag.

Die Sitzungen können entsprechend ihrem Thema Methoden der Verhaltenstherapie, Gesprächsführung, psychologische Testverfahren, systemischen Therapie und Entspannungsverfahren beinhalten. Während der Therapie ist eine aktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit unabdingbar.

 

Was ist eigentlich Verhaltenstherapie?

„Man lernt nie aus“ – eine Weisheit, die auf das Leben zutrifft wie kaum eine andere. Der Mensch lernt (und verlernt) bis ins hohe Alter. Auch dann, wenn es ihm manchmal gar nicht bewusst ist. Die Verhaltenstherapie macht sich diesen Sachverhalt zu nutze.

Verhaltenstherapie ist neben der Psychoanalyse, der tiefenpsychologischen Therapie und weiteren ein psychotherapeutischer Ansatz. Der Ansatz der Verhaltenstherapie entsprang der Lerntheorie und vertritt die Kenntnisse der klassischen Konditionierung. Der Grundgedanke ist, dass Gelerntes auch wieder verlernt werden kann. So kann auch erlerntes, störungsbedingtes Verhalten wieder verlernt und angemessene Denk- und Verhaltensmuster erlernt werden. Es gibt verschiedene Verfahren der Verhaltenstherapie, wie beispielsweise kognitive Verfahren, Konfrontationsverfahren und operante Verfahren. Die Verhaltenstherapie stellt die „Hilfe zur Selbsthilfe“ in den Vordergrund und meint damit die Unterstützung des Patienten durch den Therapeuten zur eigenverantwortlichen und aktiven Mitwirkung in der Therapie. Der Patient sollte also bereit sein, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und an sich zu arbeiten. Deshalb sind Hausaufgaben sehr üblich, um den Therapiefortschritt auch zwischen den Sitzungen voranzubringen und Gelerntes im Alltag zu integrieren.

„Solange wir innerlich aufgewühlt sind,
können wir die Energie nicht wahrnehmen, die in uns strömt.
Es braucht die Ruhe, um die Kraft zu entdecken, die in uns liegt.“

(Anselm Grün)